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21. Verlängerung der Deutsch-tschechischen Verständigungsstraße

LV Büro - 19. Mai 2015

1998 begann der Bürgerverein Vaterländischer Pilger, der hauptsächlich im Niederen Gesenke (Altvatergebirge) tätig ist, das internationale Projekt Straße der deutsch-tschechischen Verständigung zu organisieren. Am Fuße des Roten Berges (Červená hora) in Budišov nad Bud. (Bautsch) entstand wirklich ein Weg, wo Menschen Granitplatten mit Inschriften verlegen als Beweis, den Weg der Verständigung in Europa beschreiten zu wollen.

Heute hat die Straße, die jedes Jahr im Juli verlängert wird, schon 216 Teilnehmer aus vielen Ländern Europas, der USA und Neuseeland. Seit 2002 wird bei ihrer Verlängerung eine Feldmesse zur Erinnerung an alle Gefallenen auf den Schlachtfeldern der vergangenen Jahrhunderte in Europa gelesen. Die Straße befindet sich an einem der Massengräber der denkwürdigen Schlacht von 1758 zwischen Preußen und Österreich. An der Entstehung der Straße beteiligen sich Gemeinden, Organisationen, Familien, Einzelpersonen – alle, die an einer Verständigung interessiert sind.

 

Am 20. Juni 2015 wird auch die Landesversammlung Granitplatte auf dem Weg der Verständigung erhalten.


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