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Das Begegnungszentrum Havířov erwarten einige Veränderungen

LV Büro - 19. März 2014

von Barbara Wendel

Für die kommende Zeit sind im Begegnungszentrum Havířov sowohl die bereits bekannten und regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen geplant, als auch ein paar Neuerungen. Auch wenn dieser Winter ungewöhnlich mild war, freuen wir uns alle über die ersten wirklich schönen Frühlingstage, bei denen einen schon einmal die Wanderlust packen kann. Davon, wie schön Wanderungen bei uns in den Beskiden sein können, werden sich die Teilnehmer des im Juli stattfindenden Bildungsseminars in Komorní Lhotka, zu dem auch Mitglieder anderer Verbände eingeladen sind, selbst überzeugen können, denn sicherlich bleibt zwischen den Vorträgen auch noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang am Veranstaltungsort und in der näheren Umgebung. Die „abgehärteten“ Teilnehmer können dann auch noch die bekannte und uralte Sauna besuchen. Hans Mattis, der Leiter des Begegnungszentrums Havířov, hat dieses Jahr bewusst einen neuen Seminarort ausgesucht. Zuvor hatten die Veranstaltungen jahrelang in Kunčice pod Ondřejníkem stattgefunden und obwohl es dort auch sehr schön ist, entspricht die dortige Unterkunft nicht mehr den Anforderungen. Nun ist also ein Standortwechsel angesagt und man darf sich überraschen lassen.


Bevor es aber in den Beskiden sommerlich wird, treffen sich die Mitglieder vom Verband der Deutschen des Teschener Schlesiens bei der Jahresversammlung am 29. März in Havířov. Auf dem Programm stehen unter anderem der Bericht über die Tätigkeit des Verbandes, der Revisionsbericht und eine Information der Mitglieder über die finanzielle Lage des Begegnungszentrums. Diese ist durch die Kürzung der Gelder und deren späte Verfügbarkeit im Juli betroffen und daher nicht sehr gut. Daraus ergeben sich einige Veränderungen. Die zwei Deutschkurse in Tschechisch Teschen müssen zu einem Kurs zusammengelegt werden. Zudem fallen die Zuschüsse der Stadt Tschechisch Teschen für die Kurse nicht so hoch aus, wie erwartet. Auch die alljährliche Muttertagsfeier muss diesmal sparsamer ausfallen und wird vorläufig für den 10. Mai geplant. Eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wird bei der Jahresversammlung vorgeschlagen werden. Viel wichtiger aber als alles Geld ist der Zusammenhalt der Mitglieder und die Lust sich zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. So seien zum Beispiel der regelmäßige Kaffeeklatsch am Dienstag oder die Mittwochs-Proben des Sängerchores „Haselnuss“ genannt, die die Leute zusammenführen und –halten.

Wir hoffen natürlich, dass uns die Unterstützung der Deutschen Botschaft erhalten bleibt, die uns der Kulturreferent Ralf Kaufmann bei seinem Besuch im Dezember zugesagt hat. Auch so werden wir uns mit weniger Geld eben arrangieren müssen.