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Zukunft gesucht

von Tomáš Randýsek

zukunftswerkstattFür drei Tage kamen Mitte August Vertreter der Verbände der Deutschen in Tschechien in Prag zusammen, um gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien hatte zu diesem Zweck mit Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in das Haus der nationalen Minderheiten zu einer Zukunftswerkstatt geladen.

Systematisch konnten im gemeinsamen Gespräch Knackpunkte der Verbandstätigkeit herausgearbeitet werden, die der Klärung bedürfen. Dabei sind viele Punkte nicht neu, sondern stehen schon eine ganze Weile auf der Agenda. Nachwuchssorgen plagen die meisten Vereine und machen natürlich auch vor den Verbänden der Deutschen nicht halt. Ebenso bekannt ist die Notwendigkeit der Öffnung der Vereine für neue Impulse und der Bedarf an engagierten und gut vernetzten Vorstandsmitgliedern.

Die 23 Verbände der Deutschböhmen, Deutschmährer und Deutschschlesier in Tschechien sind in unterschiedlichem Maß von diesen Problemen betroffen und haben teilweise auf gewissen Gebieten bereits beachtliche Erfolge erzielt. Es fehlt zur Zeit aber eine Plattform, um von den Erfahrungen der jeweils anderen Verbände zu profitieren. Beim Abschluss der Zukunftswerkstatt stand der Wunsch nach einer solchen Möglichkeit dementsprechend ganz oben auf dem Wunschzettel. Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung, hat seine Unterstützung bei der Umsetzung schon zugesagt, die Idee steht und fällt aber mit der Beteiligung der einzelnen Verbände an einem solchen Projekt.

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